Wie kann man Kinder, die z. B.:
- frustriert sind, wenn ihre Aufgabe nicht sofort gelingt und aufgeben wollen
- Probleme haben beim Einschlafen und immer wieder rufen und weinen
- negative Verhaltensweisen an den Tag legen
- bei den Hausaufgaben Schwierigkeiten haben
…motivieren?
Haben Sie sich schon dabei ertappt, wenn das Kind eine andere Richtung einschlägt, als, die wo sie hin wollen und Sie dann Strafen oder Verbote ausgesprochen haben, weil es dann nicht anders geht (z.B.: ‘Wenn du nicht aufisst, ist der Fernseher heute gestorben’ oder ‘Wenn du nicht endlich einschläfst und Ruhe ist, mach ich dir Tür zu’)?
Das nennt man ‘negativ verstärken’!
Oft haben Sie gemerkt, dass die ‘Drohungen’ eigentlich gar nicht gewirkt haben. Natürlich…das Kind ist dadurch nicht motivierter, eher eingeschüchterter, ängstlicher. Gehen Sie von sich aus. Wären Sie motivierter, wenn ihr Chef zu Ihnen sagen würde: ‘Wenn Sie mit der Arbeit nicht fertig werden, gibts Überstunden!’ ?
Versuchen Sie es also mit ‘postiven Bestärkungen’!
Das heisst in der Ergotherapie, dem Kind z.B. ein Spiel oder eine motorische Aktivität zu versprechen, wenn er die Aufgabe gut erledigt hat. Die Eltern sollten ebenfalls eine Sicht auf etwas positives zu geben z.B. ‘Wenn du aufisst, bekommst du noch ein Nachtisch.’ oder ‘Wenn du jetzt schön einschläfst, dann darfst du dir morgen ein Spiel aussuchen.’ .Versuchen Sie also herrauszufinden, was ihr Kind gern hat, das muss nichts Großes sein, das reicht, wenn Sie wissen, was das Kind gern spielt, was es für Süßigkeiten bevorzugt, was es für sportliche Aktivitäten gern macht, … .
Und wenn Sie sich jetzt wieder in sich hinein versetzen, Sie würden doch auch viel motivierter arbeiten, wenn Ihr Chef Sie lobt und eine Prämie verspricht, wenn sie die Arbeit schaffen, oder?
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