Ergo Tipps

Tipps und Informationen rund um die Ergotherapie

Archive for Februar, 2009

Feb-8-09

Regress und Budgetierung

posted by Christin

Viele schieben die Schuld den Ärzten in die Schuhe. Alledings muss man bedenken, dass sie nicht anders können, dies stammt leider aus dem Gesundheitsministerium…  Die Ärzte haben Angst vor Regressansprüchen. Sie erhalten ein bestimmtes Budget und wenn dies ausgeschöpft ist, können sie nichts mehr verschreiben, sonst müssen sie nachzahlen und das ist nicht gerade wenig. Manchmal klappt es mit Berichten von Therapeuten und vom Arzt selbst, in denen begründet wird, dass die Weiterbehandlung notwendig ist. Wenige Ärzte sind gegenüber den Eltern so ehrlich, dass sie sagen müssen, dass das Budget überschritten ist und die Eltern im nächsten Quartal wiederkommen sollen. Einige Ärzte sagen den Eltern, dass das Kind keine Therapie mehr braucht, obwohl die Ziele noch lange nicht erreicht sind. Die Eltern sind danach ganz verwirrt, ratlos und wissen nicht weiter. Den Ärzten ist zu empfehlen den Eltern ehrlich gegenüber zu treten; und den Eltern oder Patienten ist zu empfehlen, sich schon früh bei dem zuständigen Therapeuten zu informieren, was zu Hause gemacht werden kann, damit Sie mit Tipps gewappnet sind, bevor das Kind oder der Patient die Therapie frühzeitig beenden muss.

Die leidtragenden sind in dem Fall die Kinder/ Patienten - eigentlich sollte hier nicht gespart werden!

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Feb-7-09

Körperbild für mehr Körperbewusstsein

posted by Christin

Dann können das alles Anzeichen sein für ein falsch wahrgenommenes Körperbewusstsein. Mit einer ganz einfachen Methode können Sie dem Kind mehr Körpergefühl vermitteln. Malen Sie mit ihm ein Körperbild: Das Kind legt sich auf ein großes Blatt Papier und Sie umranden mit einem Stift den Körper (ist auch gleichzeitig eine gute Stilleübung für das Kind, denn es muss sich ruhig halten). Wenn Sie fertig sind, malen Sie mit dem Kind das Körperbild aus, verwenden Sie dafür unbedingt einen Spiegel, vor allem für das Gesicht, damit das Kind genau bestimmen kann, wo sich die Augen befinden, auch welche Farbe diese haben, dass da sich auch noch kleine Härchen befinden (die Wimpern), wie die Haare aussehen, usw. Besonders hilfreich sind auch die Umrandungen der Finger, da das Kind nicht nur bei sich, sondern auch auf dem Bild sehen kann, dass es links und rechts jeweils 5 Finger hat.

Sie können auch zum Schluss Fragen stellen: “Wo sind die Ohren? Zeige mir die Augen?” Oder noch spezieller: “Wo ist das rechte Bein? Wo ist das linke Ohr?” lassen Sie sich das immer auf dem Bild und am Kind selber zeigen (dies trainiert übrigens auch die rechts-links-Unterscheidung).

Diese Methode bringt dem Kind visuell näher, wie das eigene Körperbild ist und unterstützt den allgemeinen Entwicklungsstand, außerdem macht es sehr viel Spass!

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