Regress und Budgetierung
Viele schieben die Schuld den Ärzten in die Schuhe. Alledings muss man bedenken, dass sie nicht anders können, dies stammt leider aus dem Gesundheitsministerium… Die Ärzte haben Angst vor Regressansprüchen. Sie erhalten ein bestimmtes Budget und wenn dies ausgeschöpft ist, können sie nichts mehr verschreiben, sonst müssen sie nachzahlen und das ist nicht gerade wenig. Manchmal klappt es mit Berichten von Therapeuten und vom Arzt selbst, in denen begründet wird, dass die Weiterbehandlung notwendig ist. Wenige Ärzte sind gegenüber den Eltern so ehrlich, dass sie sagen müssen, dass das Budget überschritten ist und die Eltern im nächsten Quartal wiederkommen sollen. Einige Ärzte sagen den Eltern, dass das Kind keine Therapie mehr braucht, obwohl die Ziele noch lange nicht erreicht sind. Die Eltern sind danach ganz verwirrt, ratlos und wissen nicht weiter. Den Ärzten ist zu empfehlen den Eltern ehrlich gegenüber zu treten; und den Eltern oder Patienten ist zu empfehlen, sich schon früh bei dem zuständigen Therapeuten zu informieren, was zu Hause gemacht werden kann, damit Sie mit Tipps gewappnet sind, bevor das Kind oder der Patient die Therapie frühzeitig beenden muss. Die leidtragenden sind in dem Fall die Kinder/ Patienten - eigentlich sollte hier nicht gespart werden!