Beeindruckt hat mich wieder ein Bericht von Ute, die sich mit dem Thema intensiv auseinandergesetzt hat. Sie schreibt, dass der Praxisbereich dem deutschen realativ ähnlich ist, die Schwerpunkte liegen in der Pädiatrie, Geriatrie und Rehabilitation. Auch wie in Deutschland gibt es immer mehr angestellte Ergotherapeuten, die in private Praxen arbeiten. Jedoch anders, wie in Deutschland, arbeiten die meisten Ergos im Schulsystem, es werden praktisch die Ergos auch in Regelschulen eingesetzt.
Wie schon die Ergotherapeuten in England, arbeiten die Ergos auch in Amerika mit einem Ergotherapie-Assistenten, diese schließen eine zwei jährige Ausbildung ab. Außerdem sind viele Ergos im Bildungs- und Forschungsgebiet tätig.
Um als Ergotherapeut in den USA zu arbeiten, ist die wichtigste Vorraussetzung für den Bewerber den Bachelor-Degree oder einen ähnlichen Abschluss von einer Ausbildungsstätte, die vom NBCOT anerkannt ist.
Um legal in den USA zu arbeiten muss eine Arbeitserlaubnis vorliegen, um diese Erlaubnis zu beantragen, braucht man ein H1BVisum. Gesponort wird man von einem Arbeitgeber, allerdings ist man auch eine Zeit an den Arbeitgeber gebunden.
Wer als Ergo in Amerika arbeiten möchte, sollte sich auf einen langwierigen Weg einstellen, denn man braucht das Visum, die Lizens und das NBCOT Practise Exam. Es sollte alles gut geplan werden, da oft das eine nicht ohne das andere Dokument ausgestellt wird. Auch die englische Sprache ist von Vorteil, um sich unter anderem vor Ort mit allem uneingeschränkt auseinanderstzen zu können.
Also, planen Sie gut, wenn Sie den Schritt gehen wollen.
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