1. Gute Vorberitung
Informieren Sie sich schon im Vorfeld über die Einrichtung, zB. über Internet, Flyer, oder schon während des Telefongesprächs
2. Pünktlichkeit
Seien Sie ruhig überpünktlich, das heisst, 10-15 min vor dem ausgemachten Termin da sein. So haben Sie die Möglichkeit, sich schon mal ein Bild vom zukünftigen Arbeitsplatz zu machen und der Arbeitgeber erkennt, dass sie zuverlässig und pünktlich sind.
3. der richtige Händedruck…
…ist wichtig! Viele Arbeitgeber achten darauf, wie man die Hand gibt. Schütteln Sie beherzt und stärker die Hand des zukünftigen Arbeitgebers, das zeugt von Selbstbewusstsein. Aber nicht übertreiben
!
4. die ersten Sekunden entscheiden
- geben Sie sich natürlich
- lächeln Sie
- seien Sie ehrlich, zB, wenn Sie ehrlich zugeben, dass Sie aufgeregt sind
5. oft gestellte Fragen
- Warum möchten Sie am alten Arbeitsplatz kündigen? - Antwort könnte sein: Sie möchten sich gern umorientieren, einen neuen Bereich kennelernen.
- Warum bewerben Sie sich in unserer Einrichtung? - Antwort könnte sein: Internetseite ist sehr ansprechend und Team wirkt harmonisch auf den Bildern, fühlen sich daher sehr wohl; positive Feedbacks von Eltern und Patienten; interessante Fachbereiche;
- In welchem Bereich haben Sie überwiegend gearbeitet?
- Welche Stärken haben Sie? - Antwort könnte sein: Engagement, Teamfähigkeit, Selbständigkeit, Flexibilität, … besonders gut sind Sie, wenn Sie nicht nur Ihre Stärken aufzählen, sondern auch Beispiele dazu nennen, zB. in welchen Situationen haben Sie sich engagiert, warum sind Sie selbständig, …
- Welche Schwächen haben Sie? - Antwort könnte sein: ungeduldig; ich kann nach der Arbeit schwer abschalten; bin überpünktlich; ich kann schlecht nein sagen, … besonders gut sind Sie wieder, wenn Sie nicht nur aufzählen, sondern indirekt aus der Schwäche wieder eine Stärke machen bzw. zeigen Sie, dass Sie reflektieren können und auch an sich arbeiten können, also setzen Sie immer ein ‘aber’ nach ihrer Antwort, zB: ich bin ungeduldig, aber nicht gegenüber den Patienten; ich kann schlecht nein sagen, aber gegenüber den Kindern bin ich konsequent
- Wie stellen Sie sich Ihr Gehalt vor? - Das sollten Sie sich schon vor dem Gespräch überlegt haben, so dass Sie gleich die Fakten auf den Tisch legen können, seien Sie bitte realistisch; wenn Sie diplomatisch antworten wollen, antworten Sie, zB: für die ortsübliche Entlohnung, bin ich bereit dementsprechend zu arbeiten (informieren Sie sich schon im Vorfeld, wie wo entlohnt wird, es gibt Unterschiede in den einzelnen Bundsländern); Mutige können auch mit einer Gegenfrage antworten: zB: Wie hoch ist denn Ihr Budget?
5. eigene Fragen stellen
- Welchen Patientenstamm habe ich zu erwarten?
- Welche Krankheitsbilder werde ich überwiegend behandeln?
- Wie lange gibt es Ihre Einrichtung schon?
- Wieviele Mitarbeiter beschäftigen Sie?
- Erkundigen Sie sich, wie das mit Weiterbildungen, Urlaubstage, Fehleinheiten, Arbeitszeit, Hausbesuchen, …geregelt ist
- Welche Tests und Diagnostiken führen Sie hier durch?
- fragen Sie, ob Sie die Einrichtung sehen dürfen; äußern Sie sich dann ruhig über das Inventar, was Ihnen gefällt, was Sie schon kennen, lassen Sie Ideen einfließen, …
- fragen Sie, ob die Möglichkeit zu hospitieren besteht
6. Abschied
- Seien Sie weiter interessiert
- halten Sie Blickkontakt
- sagen Sie, dass Sie sich freuen, wenn der zukünftige Arbeitgeber sich melden würde
- denken Sie wieder an den Händedruck
7. Fazit
- nicht verrückt machen
- natürlich sein
- nicht verbiegen oder küntlich auftreten
- zeigen Sie sich offen und interessiert
- bewusst machen, Sie sind wer
- der Gedanke, dass auch der Gegenüber sicher einmal in ähnlicher Situation war, jeder mal angefangen hat und auch nur ein Mensch ist, hilft
Viel Glück!!!