Ergo Tipps

Tipps und Informationen rund um die Ergotherapie

Archive for the ‘Ergotherapie in anderen Ländern’ Category

Mrz-23-09

Ergotherapie in den USA

posted by Christin

Beeindruckt hat mich wieder ein Bericht von Ute, die sich mit dem Thema intensiv auseinandergesetzt hat. Sie schreibt, dass der Praxisbereich dem deutschen realativ ähnlich ist, die Schwerpunkte liegen in der Pädiatrie, Geriatrie und Rehabilitation. Auch wie in Deutschland gibt es immer mehr angestellte Ergotherapeuten, die in private Praxen arbeiten. Jedoch anders, wie in Deutschland, arbeiten die meisten Ergos im Schulsystem, es werden praktisch die Ergos auch in Regelschulen eingesetzt.

Wie schon die Ergotherapeuten in England, arbeiten die Ergos auch in Amerika mit einem Ergotherapie-Assistenten, diese schließen eine zwei jährige Ausbildung ab. Außerdem sind viele Ergos im Bildungs- und Forschungsgebiet tätig.

Um als Ergotherapeut in den USA zu arbeiten, ist die wichtigste Vorraussetzung für den Bewerber den Bachelor-Degree oder einen ähnlichen Abschluss von einer Ausbildungsstätte, die vom NBCOT anerkannt ist.
Um legal in den USA zu arbeiten muss eine Arbeitserlaubnis vorliegen, um diese Erlaubnis zu beantragen, braucht man ein H1BVisum. Gesponort wird man von einem Arbeitgeber, allerdings ist man auch eine Zeit an den Arbeitgeber gebunden.
Wer als Ergo in Amerika arbeiten möchte, sollte sich auf einen langwierigen Weg einstellen, denn man braucht das Visum, die Lizens und das  NBCOT Practise Exam. Es sollte alles gut geplan werden, da oft das eine nicht ohne das andere Dokument ausgestellt wird. Auch die englische Sprache ist von Vorteil, um sich unter anderem vor Ort mit allem uneingeschränkt auseinanderstzen zu können.
Also, planen Sie gut, wenn Sie den Schritt gehen wollen.
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Mrz-19-09

Ergotherapie in England

posted by Christin


Ich bin immer wieder beeindruckt, wie unterschiedlich doch Ergotherapie in anderen Ländern ist. So auch der Bericht von Anja, die in London in einer Klinik als Ergotherapeutin arbeitet.

Der Schwerpunkt der Ergotherapie in Kliniken in Deutschland liegt u. a. beim befunden und therapieren über mehrere Wochen hinweg bis das Ziel erreicht ist. In England, schreibt Anja, erscheinen die Patienten maximal 3 mal und der Ergotherapeut kann die Zeit, die er braucht, selbst einteilen. Dabei liegt der Schwerpunkt auf dem befunden, die Ergos haben die Möglichkeit in ambulante oder stationäre Rehabilitation zu überweisen, außerdem suchen die Ergos selbst Kontakt zu den Angehörigen, nicht etwa die Pflege oder die Ärzte . Weiterhin geben sie Empfehlungen, ob der Patient nun selbst und sicher zu Hause zurecht kommt oder er im Altenheim untergebracht wird, natürlich wird das besprochen und beraten mit dem Team und den Angehörigen. Unter anderem werden viel Hausbesuche gemacht, um das häusliche Umfeld zu prüfen, ob es Risiken oder Unfallgefahren gibt, die dann eventuell behoben werden. Auch die Hilfsmittelversorgung übernimmt der Ergo. Anders, wie in Deutschland, wird das nicht vom Sanitätshaus geregelt. Dem Ergotherapeuten steht ein Assistent zur Seite, die das Hilfsmittel liefern, installieren und dem Patient erklären. Allerdings ist das Hilfsmittelangebot in England eher bescheiden und oft müssen die Patienten monatelang auf bestimmte Hilsmittel warten.

So gibt es eben Vor und Nachteile. Jedoch drängt sich der Eindruck auf, dass die Ergotherapeuten in England einen höheren Stand haben, sie haben mehr Entscheidungskraft, können mehr im  häuslichen Umfeld wirken und sie haben sogar Assistenten…

Wollen Sie noch mehr aus Anjas Bericht erfahren, dann lesen Sie hier weiter.

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