Ergo Tipps

Tipps und Informationen rund um die Ergotherapie

Archive for the ‘AD(H)S’ Category


Forscher der Universität Sydney entwickelten ein Modell, wie die ADHS-Symptomatik das kindliche Spiel beeinflusst. Es nennt sich: Test of Playfulness (ToP).

Dabei wurde das Spielverhalten von Kindern im Alter von 5-11 Jahren, sowohl mit als auch ohne ADHS, untersucht. Die Forscher ordneten die Items des ToP die Kernsymptome (Unaufmerksamkeit, Impulsivität, Hyperaktivität) zu. Die Kinder wurden in Spielpaaren und Kontrollgruppen aufgeteilt. In den Spielpaaren selber litt jeweils ein Kind an ADHS.

Das Ergebnis war, dass die Kinder mit ADHS Probleme im sozialen Zusammenspiel und auch ein sehr geringes Einfühlungsvermögen gegenüber ihrem Spielpartner haben. Die Kernsymptome erwiesen sich durch eine zum Spiel motivierende Umgebung als nicht wesentlichstärker als bei Kindern ohne ADHS.

Die forscher überarbeiteten daraufhin ihr Modell, was jetzt dazu dient, eine spielorientierte Intervention zu planen. Dabei wird empfohlen, dass die Motivation des Kindes durch eine physisch und emotional sichere Umgebung gesteigert werden soll. Worin das Kind Wahlmöglichkeiten hat und Aktivitäten entwickeln und reflektieren kann.

Innerhalb der Ergotherapie oder auch zu Hause können Sie das Einfühlungsvermögen sogar trainieren, indem Sie beüben, Gesichtsausdrücke ( zB.: mittels Spielkarten) zu trainieren und zu identifizieren, auch andere Perspektiven und Rollen zu übernehmen (zB.: durch Rollenspiele oder Pantomime).

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Feb-6-10

Afa-Alge statt Ritalin?

posted by Christin

Dass ADHS-Betroffene oft mit Ritalin behandelt, wissen wir ja schon. Allerdings hat sich eine vermeindliche Alternative aufgetan: die wildwachsende Afa-Alge (auch grüne Spanalge genannt).

In einem Interview von Barbara Simmonsohn habe ich erstmals davon gehört. Für sie ist die Afa-Alge die Alternative zu Ritalin, es soll auch hyperaktiven Kindern zur besseren Konzentration verhelfen, auch Demenzerkrankungen sollen damit behandelt werden können.

Die Alge wächst als Wasserblüte in Seen und Teichen und wird vorwiegend im Klamath See im Süden von Oregon geerntet. Tatsächlich ist das Nahrungergänzungsmittel reich an Enzymen und Vitaminen, enthält sogar fast soviel Gamma- Linolensäure wie Muttermilch, was die beste natürliche Quelle ist. Das kanadische Gesundheitsministerium empfielt dennoch die Alge als Nahrungsergänzungsmittel zu meiden, da einige Nebenwirkungen auftreten können, wie Übelkeit, Erbrechen, Diarrhoe, Ikterus, Aphatie bis sogar Leberausfallkoma. Frau Simmonsohn schreibt aber in ihrem Buch: “Als Nebenwirkungen können Blähungen, Durchfall und Übelkeit auftreten. Dies ist ein Zeichen von der reinigenden Wirkung der AFA-Alge, der Königin der Wildpflanzen, die in ihrer Heilkraft der Muttermilch entspricht”.

Laut der Neuropädiaterin Dr. med. K. Stollhof hat Frau Simmonsohn  “nicht begriffen, was eine Alge ist, nämlich ein Zwischenstadium zwischen prokaryontem und eukaryontem Zustand. Und sie deutet die Anzeichen einer Hepatotoxizität als eine positive purgative Wirkung der AFA-Alge. Auch ist die Analogie zur Muttermilch weder vom biophysikalischen und vom biochemischen Standpunkt aus haltbar.”

Es gibt auch bisher keine Studie, die eine Wirksamkeit belegt.

Ich muss zugeben, zu Beginn war ich schon sehr interessiert, aber als ich mich näher informiert habe und von den Nebenwirkungen bzw über die nicht-wissenschaftlich belegte Wirkung gelesen habe, ist diese Alge vielleicht doch keine gute Alternative zu Ritalin. Dennoch dürfen wir nicht vergessen, dass auch Ritalin eine Reihe von Nebenwirkungen auftreten können, zb.: erhöhter Blutdruck, erhöhte Herzfrequenz, beschleunigte Atmung und erhöhte Körpertemperatur, außerdem gedämpftes Hungergefühl, Magenschmerzen, Gewichtsverlust, Wachstumsstörungen, Gesichtszuckungen, Muskelzuckungen, Schlaflosigkeit, Euphorie, Nervosität, Reizbarkeit, Erregung, psychotische Phasen, gewalttätiges Verhalten!!!, paranoide Wahnvorstellungen, Halluzinationen… und das sind nur ein paar von den vielen Nebenwirkungen, die Ritalin noch haben kann.

Also, wägen Sie genau ab, ob eine Medikation oder “Therapie” inform von der Afa-Alge in Frage kommt. Auf alle Fälle klären Sie ab, wie hoch der Intelligenzquotient Ihres Kindes ist. Oft sind ADHS Kinder hochintelligent und müssen gut gefördert werden, wenn Sie Glück haben, hilft oder unterstützt der Lehrer das Kindes auch. Erkennen Sie Talente des Kindes, so dass es in diesem Bereich gefördert werden und sich entfalten kann. Entfalten kann sich ein Kind auch ohne Medikamente besonders gut, da sie sehr kreativ sind und nach Herausforderungen suchen. Mit Medikament sind die Kinder oft eingeschränkt in Ihrem Tun und Entfalten. Lassen Sie auch abtesten, ob das Kind allergisch auf ein Nahrungsmittel reagiert, denn das könnte auch ursächlich für Hyperaktivität sein.

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Apr-20-09

Entspannungsmusik bei AD(H)S

posted by Christin


Da AD(H)Sler oft:

  • angespannt
  • motorisch unruhig
  • mit den Gedanken oft wo anders sind
  • immer auf Achse

sind, können Entspannungstechniken dabei helfen:

  • zu entspannen
  • sich auf sich zu konzentrieren
  • “einen Gang herunterzuschalten”
  • durchzuatmen.

Eine Entspannungstechnik könnte Entspannungsmusik, die ich auch innerhalb der Ergotherapie einsetze,  sein.  Im Internet habe ich Musik gefunden, die für AD(H)Sler geeignet sind, auch bei Legasthenie und anderen Lernschwierigkeiten. Die Entspannungsmusik nennt sich Lightfall.

Ebenfalls können Binaural Beats als Meditationsmusik bei Stress hilfreich sein.

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Apr-13-09

Tipps für Erwachsene mit AD(H)S

posted by Christin

50 Tipps für Erwachsene mit ADS.

Auch Erwachsene können vom AD(H)S betroffen sein. Da AD(H)S nicht heilbar ist, bleibt dies ja bis in das Erwachsenenalter hinein erhalten. Vorteilhaft ist es natürlich, wenn die Symptome im Kindesalter schon erkannt werden und eine Diagnose gestellt werden kann und danach u.a. eine Therapie gemacht werden kann, die fördert und stärkt.

Durch meine Recherchen bei ergotipps  konnte im Internet  bei ADSlern im Erwachsenenalter lesen, zB. bei Katja, die erst im Erwachsenenalter festgestellt hat, sie hat ADS.  Schon im Kindesalter sei sie verträumt gewesen, hatte schlechte Noten, gab Hobbys schnell auf. Sie ist heute noch wütend, warum das alles nicht schon eher erkannt worden ist. Aber sie schöpft jetzt daraus neue Hoffnung und setzt sich mit ihrer Webseite engagiert ein.

Für ergotipps habe ich darum 50 Tipps ausfindig machen können, die ADSlern im Erwachsenenalter helfen könnten.

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Mrz-30-09

AD(H)S - Ausrede oder Erklärung?

posted by Christin

Was ist es nun - eine Erklärung oder eine Ausrede?

Durch meine Arbeit habe ich schon viele Erklärungsversuche gehört, oder waren es doch Ausreden? Zuerstmal muss ich sagen, AD(H)S zu haben, ist keine Ausrede. Es ist, so zu sagen, eine Eigenart, wie es Jac schreibt, so wie, andere Charaktereigenschaften zu einem gehören, Eigenschaften, die man nicht ablegen kann, weil sie zu einem gehören; verändern kann man sie nicht, oder haben Sie schon mal versucht einen Menschen zu ändern? Wenn dann geht das doch nach hinten los, sollte man nicht machen, man sollte die Menschen so akzeptieren, wie sie sind … auch, wenn sie AD(H)S haben, denn für diese Menschen ist das eine Charaktereigenschaft, die man also nicht ändern kann.

Manchmal höre ich auch “der kann das nicht, der hat ja AD(H)S”, so schreibt auch Engelbert, oder “wenn der will kann der schon” - falsch - ich würde sagen, “wenn er könnte, wöllte er schon!”. Es ist also auch keine Erziehungsfrage, Betroffene können nicht immer so, wie sie gerne wollen. Sie werden im Laufe des Lebens lernen, sich damit zu arrangieren und damit umzugehen, vor allem lernen sie, wie sie ihre Fähigkeiten (kreativ, suchen nach Herausforderungen, Ideereichtum, …) produktiv umsetzen können.

Also, bitte versuchen Sie sich mit ihrer “Eigenart” zu arrangieren und keine Ausrede daraus zu machen, wenden Sie Ihre Fähigkeiten an, aber Ihre Erklärung sollte auch nicht so aussehen “der hat ADS - ist eben so, er kann auch nichts dafür, können wir nichts machen”, doch, Sie können sich informieren, Sie können die Stärken herausfinden und Sie sich oder Ihr Kind darin zu unterstützen und zu fördern.

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Mrz-29-09

Sylvie Caputo - eine Frau mit ADS

posted by Christin

Erwachsenen - ADS

Heute habe ich in einem interessanten ADS-Blog gelesen, wie eine Frau, Sylvie Caputo (43), mit ADS umgeht, wie sie sich in Verbindung mit Dorie (Findet Nemo) bringt, wie sie den Alltag meistert (mit zwei Kindern), warum sie kämpft, um einen Platz in der realen und virtuellen Welt zu finden, wieso sie schon mit Anfang 20 dachte, sie leide an Alzheimer, warum ADS keine Ausrede ist, sondern eine Erklärung, …

Toll ist, wie sie sich mit ihrer Problematik auseinandersetzt und andere Betroffene daran teilhaben lässt. Wie viele ADSler, ist sie sehr kreativ. Sie schreibt u. a. Gedichte und fotografiert (sie schreibt in ihrem Blog, dass sie sehr vergesslich sei und deswegen die Dinge fotografisch festhalten möchte). So nutzt sie ihre Stärken und Fähigkeiten, um eben in der realen Welt einen Platz zu finden.

Viel Spass beim Weiterlesen!

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Mrz-22-09

AD(H)S oder unerzogen?!

posted by Christin

Ist AD(H)S eben AD(H)S oder sind die Kinder einfach nur unerzogen?

Je mehr über die Krankheit gesprochen wird, desto mehr glauben viele, die sich eigentlich mit AD(H)S noch nicht auseinandergesetzt haben, dass die Kinder einfach nur ungezogen sind. Ebenso höre ich Kritiker, das sei doch nur eine Modekrankheit, das hats früher nicht gegeben - stimmt nicht…das hats früher schon gegeben, nur es gab andere Fachausdrücke dafür, wie frühkindliche Hirnschädigung oder Hyperkinetisches Syndrom. Denken Sie doch bitte mal den “Struwelpeter” - dieses Buch erschien 1845 und geschrieben hat es ein Nervenarzt Heinrich Hoffmann, schon er hat sich damals mit der Krankheit auseinander gesetzt, aber erst 1987 bekam die Krankheit seine noch heute gültige medizinische Bedeutung AD(H)S. Kennen Sie noch das Buch vom “Struwelpeter”? In dem Buch wird der  Zappelphillip, der damals das Bild vom heutigen ADHS-Typ zeigt, und Hans-Guck-In-Die-Luft, der damals das Bild vom ADS-Typ zeigt, literarisch dargestellt.

Also, wäre das eine schon mal geklärt: AD(H)S, nur mit anderen Fachausdrücken, gab es schon im 19. Jahrhundert.

Wie sieht es aus mit: das Kind ist unerzogen!:

Zuerstmal muss geklärt werden, ob bei einem Kind diese Krankheit umfangreich getestet und diagnostiziert worden ist. Wenn nicht, kann man nicht einfach sagen, das Kind hat AD(H)S, nur weil es sehr quirlig und aufgedreht ist. Kinder mit der Diagnose mussten sich einem langen Test unterziehen, der über Stunden dauert. Es werden Intelligenztests, Kontentrationstests, Motoriktests, auch körperliche Tests durchgeführt. Selbst, wenn ein Arzt sagt, das Kind hat AD(H)S und hat das Kind nur 5 Minuten gesehen, ist die Diagnosestellung nicht richtig. Man kann es nur vermuten, aber Aufschluss gibt nur der lange Test, zB. beim Kinderpsychologen oder in der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Und bitte, liebe Eltern, nicht denken, mein Kind ist doch nicht krank, aber Sie wollen doch auch Gewissheit haben, oder?

Hier möchte ich Ihnen noch die neuesten Forschungsergebnisse mitteilen:

Früher wurde die perinatale Hirnschädigung Sauerstoffmangel bei der Geburt des Kindes verantwortlich gemacht, dies ist jedoch nur relativ selten die Ursache. Ungefähr die Hälfte der Betroffenen sollen heute genetisch bedingt sein, oft ist im Verwandten- oder Familienkreis auch jemand betroffen. Festgestellt wurde, dass es Veränderungen im Gehirnstoffwechsel gibt. Die Überträgerstoffe, wie Dopamin, wirken nicht optimal. Die Funktionsstörung kommen in dem Abschnitt des Gehirns vor, die für Aufnahme und Verarbeitung von Informationen und Sinneseindrücken (wie Aufmerksamkeit, Konzentration und Wahrnehmung) verantwortlich sind, zeigt die moderne Untersuchungstechnik Positronen-Emissions-Tomographie (PET). Damit wurde auch festgestellt, dass diese Hirnareale wenige Sauerstoff und Glukose verbrauchen als bei Gesunden. Weiterhin stellten Forscher fest, dass der Hirnvorderlappen bei Betroffenen verkleinert ist.

Dies nun zur Medizin, also werden Sie feststellen, dass das keine Modeerkrankung ist, sondern wirklich bei Betroffenen eine neurologische Ursache hat. Allerdings muss das natürlich untesrucht werden. Zu schnell oder voreilig eine Diagnose geben, denn es kommt auch vor, dass ein Kind einfach unruhig und sehr aktiv ist, aber kein ADHS hat. Einige werden dann sagen, das Kind hat doch ADHS, andere werden sagen, das Kind ist ungezogen.

Entscheiden Sie also selbst, wenn Sie das nächste mal einem Kind begegnen, das sehr aufgeweckt ist: möglicherweise ist es nur aufgeweckt, möglicherweise hat es das AD(H)S. Und wenn es eins von beiden ist, dann denken Sie nochmal über meinen Artikel nach, bevor Sie eventuell vourteilige Schlüsse ziehen.

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Mrz-10-09

Ergotherapie und/ oder Medikamente?

posted by Christin

Ergotherapie oder Medikament?

Kindern, bei denen AD(H)S diagnostiziert worden ist, werden  immer öfter empfohlen Medikamente (zB.: Medikinet, Concerta, Ritalin, …) einzunehmen. Oft gehen diese Kinder schon in die Ergotherapie. Leider kommt es häufig vor, dass auch den Eltern mitgeteilt wird, das dann die Ergotherapie nicht mehr sinnvoll sei. Ich sehe das anders! Das Medikament kann schon helfen, dass das Kind ruhiger wird, fähig ist in der Schule konzentrierter zu arbeiten und nicht den Anschluss verlieren, das schreibt auch Sylvie über ihre Tochter, die sich dadurch stark verbessert hat.

Dennoch, an der Ursache wird damit nicht gearbeitet. Wenn Sie sich für das Medikament entscheiden, dann setzen Sie auch die Ergotherapie fort! Denn die Ursachen lösen sich durch das Medikament nicht auf einmal auf! Im Vordergrund steht die Ergotherapie, das Medikament ist ein zusätzliche Therapie, die allein nicht effektiv genug ist.

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Mrz-3-09

Der AD(H)S-Test für Eltern

posted by Christin

Vermuten Sie bei Ihrem Kind das AD(H)S-Syndrom und Sie wollen sich zu Hause zunächst informieren, bevor Ihr Gang zum Psychologen bzw. Kinderarzt ist? Sie können sich natürlich per Internet und Bücher informieren, aber Sie können auch einen kleinen Test  in der ADS/ADHS-Fundgrube durchführen. Dieser Test soll ein Leitfaden auf dem Weg zur ADS-Diagnostik sein, dauert ca. 20-30 min. und Sie können dies kostenlos durchführen, jedoch müssen Sie sich anmelden. Nach dem Test bekommen Sie sofort die Ergebnisse, was Sie auch per email zugeschickt bekommen. Dieses Ergebniss können Sie dann dem Kinderarzt, dem Psychologen oder dem Therapeuten vorlegen. Somit bekommen sie/ Sie einen kleinen Überblick und auch der behandelnde Arzt/ Therapeut. Bei diesem Test werden 5 Bereiche abgefragt:

  • Unaufmerksamkeit bzw. Schwierigkeiten in der Konzentration
  • Hyperaktivität
  • Impulsivität
  • Sensibilität/ Depression
  • Lernschwäche

Dies ist natürlich nur ein Überblick, genauer und speziell  kann nur beim Kinderarzt/ -psychologe oder beim Ergotherapeuten getestet werden und die Therapie darauf ausgerichtet werden.

Hier geht es zum Test

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zu 3.  Struktur und Disziplin

  • damit Ihr Kind Ihre Anweisungen versteht, reden Sie mit ihm klar, deutlich, kurz und knapp; lassen Sie bitte Ihre Anweisung nochmal wiederholen!
  • setzen Sie Ihre Konsequenzen durch, wenn nicht, verlieren Sie an Glaubwürdigkeit und Respekt
  • behalten Sie Nerven und Geduld!
  • Gerechtigkeit!
  • damit Ihr Kind lernt, sich auch selbst zu beschäftigen und Sie gleichzeitig auch eine Ruhepause oder Elternzeit haben, trainieren Sie dies mit ihm, beginnen Sie mit ein paar Minuten, was sie auch steigern können; loben Sie, wenn die Zeit eingehalten worden ist; gleichzeitig sollten Sie versuchen auch die Ruhepause oder Kinderzeit zu respektieren
  • im Gegensatz legen Sie in der Alltagsroutine auch eine Spielzeit gemeinsam mit Ihnen ein, zB. am Abend, wo das Kind ein Spiel aussuchen darf, nehmen Sie sich doch auch eins herraus, in dem die Spielanforderung eher leicht ist (nach einem anstrengenden Tag, ist das für das Kind ein idealer Ausgleich, bei dem es auch noch gewinnen kann)
  • Loben Sie!!!! Versuchen Sie nur positive Verhaltensweisen zu loben, auch die, die schon selbstverständlich geworden sind und ignorieren Sie negative Verhaltensweisen, denn nur bei den Verhaltensweisen, die Sie loben oder auf die Sie reagieren, wiederholt das Kind und Sie wollen ja gerne, dass Ihr Kind positives Verhalten wiederholt, stimmts?
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